Sonntag, 1. Februar 2015

[Rezension] Lùm Zwei wie Licht und Dunkel




(Bildquelle Amazon)
 Eva Siegmund
Gebunden, 512 Seiten
Cbt Verlag 16,99€ 
Jugendbuch/ Dystopie


Worum geht es? 

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15- Jährigen in der Nacht der Mentai, welche Gabe in ihnen schlummert. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, sich unsichtbar machen oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mentai nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anderes und größer ist als als alles bisher. Sie wird die größte Seherin, die Adeva je hatte. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, ist ihr klar: Nur sie kann die Stadt retten. Und sie sieht, dass jenseits der Wälder, in der technisch- kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist....


Meine Meinung: 

Zunächst komme ich mal auf das wunderschöne Cover zu sprechen. Ich finde es ist einfach ein Traum und bereichert wirklich jedes Bücherregal. Da hat sich der Cbt- Verlag wieder einmal sehr viel Mühe geben. 
Lúm ist der Debüt Roman von Eva Sigmund und ich muss sagen dafür war er wirklich klasse. Eva Sigmund hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der es einem möglich macht sofort in die Geschichte ein zu tauchen. Durch ihre detaillierten und anschaulichen Beschreibungen, hat man sofort ein Bild von der Stadt Lúm und Adeva und bekommt auch einen Einblick in die Politik der jeweiligen  Städte, man wird aber nicht erschlagen damit.
Meiner Meinung nach hat Eva Sigmund wirklich etwas eigenes erschaffen, das ich so vorher noch nicht gelesen hab, das hat mir wirklich gut gefallen. Natürlich gibt es hier auch eine Liebesgeschichte, die aber nicht im Fokus steht. Und es gibt auch zum Glück keine Dreiecksgeschichte. Mir persönlich war aber die Entwicklung der Liebesgeschichte etwas zu kurz, Für meinen Geschmack hätte die Liebesgeschichte ruhig mehr im Fokus stehen dürfen.
Die einzelnen Charaktere war sehr gut ausgearbeitet und ich konnte sofort eine Verbindung zu Meleike und Flynn herstellen. Was mich leider sehr gestört hat, war das viele Fragen offen geblieben sind, Klar, viele wurden aufgeklärt aber nicht zur Gänze. Soweit mir nämlich bekannt ist, ist Lúm ein Einzelband. Vielleicht wollte die Autorin sich ein Hintertürchen offen. Ich würde mich sehr über einen Folgeband freuen. 

Fazit: 
Lùm Zwei wie Licht und Dunkel ist eine Dystopie, die sich trotz ihrer Schwächen, dennoch sehen lassen kann. Eva Sigmund hat ein tolle Welt erschaffen mit liebenswürdigen Protagonisten und einer dezenten Liebesgeschichte. Ein gelungenes Debüt.





Kommentare:

  1. Huhu,

    ich habe es ja gerade schon bei Instagram geschrieben, aber hier auch nochmal: Schöne Rezension :)

    Mach weiter so!

    Liebe Grüße,
    Svenja

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  2. Hey

    Deine Rezension ist echt super, habe schon viel positives über Lum gehört und es reizt mich schon es zu lesen. Ich habe mir eigentlich einen Kaufverbot für den Februar gegeben aber wer weis :)
    Dein Blog ist super, bin gespannt was du och alles posten wirst und bleibe gleich als Leserin zurück! Würde mich über ein Gegenbesuch freuen.

    Liebste Grüsse
    Denise
    http://bibliomanie2.blogspot.ch/

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